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TikTok München Agentur

Instagram vs TikTok: der Vergleich zwischen den Social Media Giganten

Im September 2021 erreichte TikTok zum ersten Mal 1 Milliarde Nutzer weltweit. Damit ist rund jeder achte Weltbürger auf der Videoplattform angemeldet. Der Hauptkonkurrent Instagram kann diesen Wert allerdings noch überbieten. Rund 2 Milliarden Nutzer verzeichnet der Social Media Platzhirsch. 

Doch welche Plattform ist momentan eigentlich die Nummer eins? Diese Frage ist nicht nur für die Nutzer an sich interessant, sondern besonders auch für Unternehmen und potenziellen Werbekunden. Wir stellen die Plattformen kurz näher dar, stellen Prognosen über die zukünftige Entwicklung auf und welche Vor- aber auch welche Nachteile Instagram und TikTok bieten. 

Rasanter Aufstieg: der Newcomer TikTok 

TikTok hat etwas geschafft, was kein anderes soziales Medium geschafft hat: Innerhalb von fünf Jahren konnte die Videoplattform 1 Milliarde Nutzer generieren. Der Platzhirsch Facebook hat für dieses Etappenziel rund neun Jahre gebraucht, der Hauptkonkurrent unter acht Jahre. Und die Zukunft sieht rosig aus für Tiktok: Bis 2024 sollen es rund 2 Milliarden TikTok-User sein. Damit würde die Plattform seinen Rekord noch einmal unterbieten. 

Rasantes Wachstum dank Pandemie

Ein Faktor für das schnelle Wachstum auf Tiktok war sicherlich die Corona-Pandemie. Weltweit mussten die Menschen zu Hause bleiben, der Kontakt zu anderen war meist nur über soziale Medien möglich. Während des Lockdowns meldete sich vor allem die Generation Z auf TikTok an und wurde aktiv. Die zwischen 1995 und 2010 geborenen tanzten, sangen und stellten sich während der Pandemie lustigen Challenges. Und das alles auf TikTok. Bis heute sind die User der Plattform treu geblieben und nutzen Tiktok regelmäßig.

Herzstück von TikTok: der Algorithmus

Das Herzstück von Tiktok ist aber zweifelsohne der Algorithmus. Anders als auf Instagram, Facebook und Youtube braucht es hier nicht unbedingt viele Followerzahlen, damit ein Video viral geht. Für den Algorithmus muss ein Video nur zwei Kriterien erfüllen: Einzigartigkeit und Kreativität. Der TikTok-Algorithmus spielt das Video erst in einer kleinen Testgruppe aus. Kommt es besonders gut an, wird es einer weiteren, nun größeren Gruppe angezeigt. Dies geht immer so weiter, sodass ein Video innerhalb von wenigen Stunden sogar viral gehen kann. 

(Lebensbedrohliche) Challenges auf TikTok

Sogenannte Challenges sind auf TikTok besonders beliebt. Dabei stellt ein User ein Video online und fordert andere Nutzer auf, dies ebenfalls nachzumachen. Doch mit diesen Challenges geriet TikTok immer wieder in die Nachrichten. Ein besonders tragischer Fall ereignete sich in England. Der 12-Jährige Archie starb an einem Hirnschaden, nachdem er mutmaßlich an der sogenannten BlackOut Challenge teilgenommen hatte. Dabei schneiden sich die Jugendlichen solange den Atem ab, bis sie ohnmächtig werden. Seitdem hagelt es immer wieder Vorwürfe gegen gefährliche Challenges auf Tiktok. Laut Aussage eines Pressesprechers werden die Vorwürfe ernst genommen und Videos gelöscht, die gefährliche Challenges enthalten. Doch bei einer Milliarde Nutzer werden täglich Millionen von Videos gepostet. Fraglich, ob TikTok alle gefährlichen Videos wirklich löschen kann. 

Ein typisches Instagram-Selfie aus der Landeshauptstadt München

Erst Fotos, jetzt Videos: Instagram 

Neben Facebook und Whatsapp ist Instagram eine der beliebtesten und bekanntesten Plattformen im Social Media Bereich. Bei den Nutzerzahlen liegt Instagram auf Platz drei nach Facebook und TikTok. Instagram hat sich in den letzten Jahren stark verändert und immer wieder neue Features eingeführt, um am Zahn der Zeit zu bleiben. Den Durchbruch schaffte Instagram als reine Foto-Plattform. Nutzer können hier ihre Schnappschüsse ihren Followern präsentieren. Dazu kamen die sogenannten Stories, wo Nutzer in 30-Sekunden-Clips ihre Follower an ihrem Alltag teilhaben ließen. Als letztes großes Feature führte Instagram Reels ein. Dies werteten Experten als Versuch, mit TikTok mitzuhalten. Die Reels sind in ihrer Aufmachung sehr ähnlich zu TikTok-Clips. Der Hauptfokus soll bei Instagram in Zukunft mehr auf Videos als auf Fotos liegen. 

Zielgruppe mit mehr Kaufkraft

Bei den Nutzerzahlen ist Instagram sehr ähnlich aufgestellt wie TikTok. Hauptsächlich jüngere Generationen sind täglich auf der Fotoplattform unterwegs. In Zahlen ausgedrückt sind 64 Prozent der User zwischen 18 und 34 Jahre alt. Damit ist die Zielgruppe auf Instagram allerdings etwas älter als auf TikTok. Dies ist dann relevant, wenn Unternehmen selbst auf einer Plattform aktiv sein wollen oder Werbung schalten möchten. Denn eine ältere Zielgruppe hat mehr Kaufkraft. 

Authentische Werbemöglichkeiten auf Instagram

Ebenfalls wichtig für die Werbeplanung: die genaue Definition der Zielgruppe. Dies lässt sich auf Instagram wesentlich einfacher eingrenzen als auf TikTok. Auch Creator, die für ein bestimmtes Unternehmen oder Produkt Werbung machen, lassen sich auf Instagram besser finden. Werbung von Content Creators ist hier auch wesentlich authentischer. 

Fazit

Instagram ist zwar noch der Platzhirsch bei Bewegtbildern, doch TikTok hat ein rasantes Wachstum hingelegt. Noch lassen sich Werbekampagnen aufgrund der Funktionen besser auf Instagram integrieren, in Zukunft wird aber TikTok bestimmt in diesem Bereich aufrüsten. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Plattformen in Zukunft entwickeln werden und wer die Nase vorn haben wird.

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