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Umweltbewusstsein

Livestream als klimabewusste Alternative zur Präsenzveranstaltung

Der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten. Unzählige Unternehmen setzen deswegen bereits heute Maßnahmen, um die zukünftigen Folgen hinauszuzögern. Denn Gletscherschwund, steigender Meeresspiegel oder wirtschaftlich betrachtet die Beseitigung der Klimafolgeschäden, machen sich immer deutlicher bemerkbar und sind verheerend.

Wie man bei Veranstaltungen Emissionen reduziert, und so einen Beitrag zum Klimaschutz leistet sowie gleichzeitig Kosten einspart, klären wir in diesem Blog-Artikel.

Emissionsquellen einer typischen Veranstaltung

Ob Personalversammlung, Fortbildung oder Weihnachtsfeier, im Firmenjahreskalender gibt es feste Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden. Dabei taucht immer dasselbe, große Problem auf: die klimaschädlichen CO2-Emissionen.

Und hierbei kommt es keineswegs nur auf die Art von Event an. Denn allein schon durch An- und Abreise, Strom- und Heizverbrauch, Catering sowie Müllproduktion, aber auch Entsorgung, werden die schädlichen Emissionen freigesetzt.

Der Verband Atmosfair hat hierzu erstaunliche Daten publik gemacht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

prozentuelle Verteilung der Emissionen einer Veranstaltung
Emissionsquellen einer Veranstaltung basierend auf den Daten von Atmosfair (Quelle: Atmosfair)

Gleich auf den ersten Blick erkennbar: Mobilität ist der größter Emissionsfaktor. Doch dieser Aspekt lässt sich, wie auch die anderen, vermeiden oder zumindest vermindern. So kann man beispielsweise bei einem zentralen Eventort mit den öffentlichen Verkehrsmittel anreisen. Entscheidet man sich allerdings für eine Online-Veranstaltung, können die meisten der aufgelisteten Emissionsquellen vermieden werden. Für jene, die hier lieber einen Mittelweg wählen, gibt es die Option als ein Hybrid-Event.

Die eigenen Emissionsquellen definieren

Wenn Sie herausfinden möchten, wie hoch die CO2-Emissionen Ihrer Veranstaltung sind, gibt es dazu eine einfache Lösung. Zusammen mit dem VDR (Verband Deutsches Reisemanagement e.V.) hat Atmosfair eine Berechnungsmethode für veranstaltungsbezogene Emissionen entwickelt. Um ein Ergebnis zu erhalten, müssen Sie nur ein Formular ausfüllen.

Negatives in Positives umwandeln

Aber nicht nur die Emissionsquellen sind negative Aspekte einer Präsenzveranstaltung.

Für eine erfolgreiche, große Veranstaltungen müssen oft einige Hürden überwunden werden. Um ein paar Beispiele zu nennen:

  • wegen Covid-19 geltende Kontakt-Beschränkungen
  • die Umwelt muss geschützt und geschont werden
  • logistische Hindernisse zwecks Location, Verpflegung und Co.


Diese Schwierigkeiten umgehen Unternehmern mit einem gestreamten Live-Event. Die Streaming-Lösung beseitigt einige Probleme gänzlich und mildert andere ab.

Des Weiteren lassen sich vor allem die Kosten bezüglich Mobilität, Catering und Unterkunft senken oder sogar vermeiden.

Selbstverständlich benötigt man auch für einen Livestream eine passende Ambiente. Jedoch können das geeignete Streaming-Studio kleiner ausfallen als ein großer Saal. Denn die Zuschauer sitzen zuhause im Home-Office und verfolgen das Event über ihren Bildschirm.

Der grüne Livestream

Mit einer Online-Veranstaltung wird zusätzlich eine völlig neue Zielgruppe angesprochen. Viele Teilnehmer, die nicht zum Event reisen könnten, finden aber häufig die Zeit, sich online einzuwählen. Auch die Meinung der eigenen Mitarbeiter kann in den Stream durch eine Umfrage eingebunden werden.

Vielleicht haben auch Sie, aufgrund der Pandemie, bereits darüber nachgedacht ein Online-Event zu organisieren. Doch auch ohne Kontakt-Einschränkung ist ein Livestream durchaus eine sinnvolle Alternative zu einer Veranstaltung vor Ort. Vor allem unterstützt dies die dringend notwendige CO2-Emissions-Reduzierung.

Wodurch sich eine Online-Veranstaltung auszeichnet

Ein professioneller Stream kann in völlig unterschiedlichem Licht erstrahlen. Bezogen auf das Setting, die Location oder die Teilnehmer: jeder Livestream ist individuell und kann kreativ gestaltet werden. Außerdem besteht die Option, dass ein Teil der Personen am Eventort ist, während ein anderer online hinzugeschalten wird. Also als Hybrid-Event. Je nach der Teilnehmerzahl vor Ort, können weitgehende Verpflegungskosten, sowie Emissionen auf ein Minimum reduziert werden.

Für interne Veranstaltungen, wie eine Jahreshauptversammlung, kann man den Zugang zum Livestream auf die betroffenen Personen einschränken. Dadurch werden sensible Daten vor der Öffentlichkeit geschützt. Bei einer Pressekonferenz hingegen, nutzt man oftmals mehrere öffentliche Plattformen zum streamen. Infolgedessen ist das Erreichen einer breiteren Masse möglich.

Die Vorteile einer klimafreundlichen Veranstaltung

Die logistische Herausforderung ist bei einem Livestream beseitigt. Eine Planung zwecks Unterkunft, Müllentsorgung sowie Catering ist ebenfalls nicht mehr notwendig.

Des Weiteren können selbst Kollegen aus einem weit entfernten Standort oder gar einem anderen Land an der Veranstaltung teilnehmen. Somit kann auch der größte Emissionsfaktor “Mobilität” wegfallen oder ist zumindest reduziert.

Dementsprechend sinken auch die damit verbundenen Kosten (Mehr Informationen dazu finden Sie hier). Das alles kann eine enorme Entlastung für den Veranstaltungsmanager und die Organisatoren sein.

Selbstverständlich ersetzt aber eine Online-Veranstaltung nicht ein persönliches Zusammenkommen. Ein guter Mittelweg wäre: Regelmäßige Events werden über einen Livestream abgehalten. Hingegen nutzt man beispielsweise Jahreshauptversammlungen für ein persönliches Zusammenkommen aller Beteiligten. So muss man nicht auf Treffen in persona verzichten und schont gleichzeitig das Klima.

Soll bedeuten: Unternehmen, die auf Livestream anstatt einer Präsenzveranstaltung setzen, handeln grüner und sparen gleichzeitig Kosten. Hier wird also kein Green-Washing betrieben, sondern tatsächlich die Umwelt geschützt. Und dieses Thema betrifft uns nun einmal alle!

Möchten auch Sie eine Veranstaltung über einen Livestream austragen oder sind sich noch unsicher und benötigen genauere Informationen? Wir unterstützen Sie gerne! Einfach anrufen unter: 089 41 41 453 10

(Junior) Webdesigner (m/w/d)

Design ist Deine Leidenschaft? Du „lebst“ online? Begriffe wie „mobile first“, „responsive“, „Search Console“ oder „Child Theme“ sind Dir nicht

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